Tablet PCs an die Macht

Man sieht sie zurzeit überall – ob Bus, U-Bahn, Arbeitsplatz oder nur privat in den eigenen vier Wänden – die Tablet PCs oder wörtlich übersetzt „Schreibtafeln“. Mittlerweile werden Tablets jedoch nicht mehr nur zum Surfen und Lesen verwendet, sondern dienen auch als Arbeits- und Lernhilfe.

Sie überzeugen durch ihre äußerst einfache Handhabung und ihre kompakte Form. Tablets ähneln den modernen Smartphones von heute durch Bedienung, Form und Leistung. Anders als ein Notebook kommt das Tablet ohne ausklappbare Tastatur aus. Es verfügt entweder über ein besonders berührungsempfindliches Touchscreen Display oder kann mit Hilfe eines Bedienungsstiftes benutzt werden. Der Begriff „Tablet“ ist nicht markenrechtlich geschützt und wird deshalb unterschiedlich verwendet.

Seitdem im Jahr 2010 das erste Apple Ipad erschienen ist, boomt das Geschäft mit den flachen und besonders leichten PCs. Dabei gab es die ersten Konzepte für die Vorläufer der Tablets bereits in den 1980er-Jahren. 1993 brachte Apple das Newton Message Pad auf den Markt, das allerdings keine besondere Bedeutung am Markt erbringen konnte und so wieder von der Bildfläche verschwand. Tablets waren seinerzeit Personal Digital-Assistants und fungierten mangels ausreichender technischer Möglichkeiten und fehlenden mobilen Internetzugängen hauptsächlich als Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung.

Zu den besten Tablet-Vertreibern zählen Apple, Samsung, Asus und ViewSonic.

Die momentanen Spitzenreitermodelle sind das Samsung Galaxy Note 10.1, welches auch für kleinere Büroarbeiten sowie digitale Zeichnungen eingesetzt werden kann. Außerdem verfügt es über einen Bedienungsstift, der das Benützen des Tablets erleichtern soll.

Samsung empfiehlt für Ausdrucke vom Tablet aus, Druckergerät der Eigenmarke zu verwenden. Dies kann allerdings umgangen werden. Möchte man zum Beispiel einen HP Drucker benutzen, kann man zu HP’s eigenem Drucksystem ePrint wechseln, dieses verfügt über eine eigens für Android vorgesehene App und ermöglicht so das problemlose Drucken.

Google bietet mit seinem ‘Cloud-Print‘ Service eine Alternative um das Problem zu umgehen. Druckaufträge werden an den Google Server geschickt und dieser leitet die Dokumente an das beliebige Druckgerät weiter.

Weiters das Apple Ipad 3, welches durch gestochen scharfe Bilder überzeugt. Das Display mit vierfacher Pixeldichte ist mit Abstand das Beste am Markt und lässt die, mit integrierter 5 Megapixel- Kamera geschossenen Fotos, in hohem Glanz erscheinen.

Vom Ipad aus können Druckaufträge mittels Apple’s AirPrint an Drucker, welche die drahtlose Technologie unterstützen, gesendet werden. Ältere Modelle verfügen meist nicht über diese Funktion, deshalb ist beim Kauf bzw. dem Gebrauch darauf zu achten. Ist ihr Ipad mit dem selben drahtlosen Netzwerk wie der AirPrint unterstützte Drucker verbunden, dann sollte das Gerät unter der Option `Drucken‘ aufzufinden sein. Gedruckt werden kann von Apps wie Safari, Mail Maps, Photos und iWork.

Tablets sind eine sehr gute Alternative für alle, die nicht zwingend einen großen PC für Arbeit oder Schule benötigen. Wer weiß, was uns die zukünftigen Tablets – aufgrund der stetigen technischen Weiterentwicklung – noch alles bieten werden.

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